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0 Kommentare | 27. Mai 2015, Oliver Schmid

Neue Bezeichnungen für den Beruf Webdesigner

Das Arbeitsgebiet des Webdesigners hat sich in den letzten Jahren stark erweitert. Neben dem klassischen Desktop werden für zahlreiche neue Geräte User Interfaces entwickelt. Dazu zählen Tablets, Smartphones, Fernseher und mittlerweile auch Uhren. Entsprechend haben sich innerhalb des eigentlichen Webdesign Bereichs neue Bezeichnungen und Berufe etabliert. Treiber dieser Entwicklung waren vor allem grosse Firmen wie Apple und Google, welche für die einzelnen Teilbereiche früh spezialisierte Designer beschäftigt haben und mit ihren Applikationen auf mobilen Geräten den Begriff User Experience (UX) geprägt haben. Heute sind vor allem folgende Begriffe in Verwendung:

UX Designer

Dies umfasst den ganzen Bereich, also das ganze User Experience einer Anwendung. Es beinhaltet den Usability Bereich, User Research, UCD Analyse, Usability Testing, UI Design und Interaction Design. Wobei für die beiden letzten Begriffe meist nachfolgende Spezialisten eingesetzt werden. Der UX Designer arbeitet mir Mockup Tools, Organigrammen, FlipCharts, Bleistift usw.

Interaction Designer

In der Schweiz taucht dieser Begriff oft als Nachfolger für den klassischen Webdesigner auf. Das eigentliche Interaction Design ist dann allerdings lediglich ein sehr kleiner Teil des Aufgabengebiets. Die Hauptaufgabe besteht meist aus 90% UI Design. Gemäss Stellenbeschreibungen von Apple ist jedoch der Interaction Designer mit dem Motion Designer verwandt und arbeitet auch mit ähnlichen Tools um Prototypen zu erstellen. Er gestaltet Interaktionen, Übergänge, Animationen usw.. Ein Beispiel ist unser Prototyp für eine App. Der Interaction Designer arbeitet mit Programmen wie Pixate, Orgami, Motion usw..

UI Designer

Die meiste Zeit verbringen viele Webdesigner / Interaction Designer mit User Interface Design (UI Design). Trotzdem taucht der Begriff UI Designer bei uns relativ selten auf. Der UI Designer gestaltet die Benutzeroberfläche einer Website oder App. Er arbeitet mit Programmen wie Sketch, Photoshop oder Illustrator.

GUI oder UI? Früher wurde häufig die Abkürzung GUI verwendet, für Graphical User Interface. Während heute einfach nur von UI für User Interface gesprochen wird. Die genauen Gründe sind unklar. Möglicherweise weil UI breiter gefasst ist. Heute gehören zu einem User Interface nicht nur die grafische Darstellung, sondern auch Sound und Haptik (Apple Watch).

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